Hobro am Marianger Fjord

 

Tag 14, Samstag 24.08.2013,

 

Nach dem Frühstück packen wir zusammen und fahren an der Ostseeküste entlang Richtung Lile Vildmose,(Naturschutzreservat, das wir dann aber doch nicht besichtigen) deshalb schwenken wir ins Landesinnere ab nach Hobro, an den Marianger Fjord.

 

Oberhalb von Hobro machen wir Mittagspause vor einem Campingplatz. Dort haben wir eine super Aussicht hinunter auf die Stadt,den Fjord und weiter am Horizont sogar auf das Meer!

 

In der Nähe besuchen wir dann das Wikingerdorf „Frykat“ das eine nachgebaute Wikingersiedlung darstellt.Alles sehr originalgetreu gemacht.Dort sind Leute die ehrenamtlich den Sommer über das Dorf zum Leben erwecken, in stillechter Kleidung und Handwerkskunst!  Z.b.Körbe flechten, Ornamente herstellen, Schmiedekunstarbeiten, Holzkohleherstellung usw. Ein Kilometer weiter steht dann noch die nachgebaute „Wikingerburg“ und die „Wallanlage“. Die auch sehr gut einen Eindruck des Lebens in der damaligen Zeit vermitteln.

 

Info´s zur Wikingersiedlung „Fyrkat“ bei Hobro, entnommen aus www.wikipedia.org:

 

Fyrkat ist der Name einer kreisförmigen Wikingerburg in der Nähe der Ortschaft Hobro in Dänemark. Sie ist, neben Trelleborg nahe Slagelse, die am besten untersuchte Ringburg. Sie wird, wie die übrigen Wikingerburgen in keiner schriftlichen Quelle erwähnt.

 

Die Burg liegt auf einer schmalen Landzunge im Bachtal der Osnild Å, wenige Kilometer vom Mariagerfjord entfernt in der Nähe von Hobro in Nordjütland. Um die Burg auf der Landzunge bauen zu können, waren umfangreiche Auffüllarbeiten notwendig. Ob die Burg zur Zeit ihres Baus per Schiff erreichbar war, ist nicht sicher. In der Nähe verlief die wichtige Straße zwischen Aalborg und Viborg. Die Umwallung stellte dank der Geländeverhältnisse eine starke Befestigung dar, während der flache Graben fortifikatorisch von untergeordneter Bedeutung war. Er wurde nicht fertiggestellt. Der Zugang erfolgte durch das Westtor, vor dem ein kleines „Wachhaus“ stand.

 

Die Anlage ist nur im Großen und Ganzen symmetrisch. Im Detail fällt jedoch auf, dass die Position der Zugänge, von denen jedes Haus zwei hat, wechselt.

 

Die Häuser hatten gebogene Längsseiten. Sie waren 28,5 m lang und 8,5 m breit mit geringerer Breite an den Enden. Man benötigte für ein Haus um die 66 große Eichen. Innen hatten die Häuser eine 18 m lange Mittelhalle und zwei kleine Giebelräume, die Türen mit einem Windfang an der Giebelfront und an den Längsseiten hatten. Am restaurierten Fyrkat steht ein 1985 rekonstruiertes Wikingerhaus. Die Größe der Gebäude und die Verteilung der Feuerstellen deuten darauf hin, dass nicht alle Gebäude bewohnt waren. Gebäude ohne Feuerstelle dürften Lagerräume oder Ställe gewesen sein. Sie lagen immer direkt Innen am Wall. In anderen Häusern wurde Gold, Silber, Bronze und Eisen verarbeitet. Bei den Ausgrabungen kamen eine Reihe von Fundstücken aus dem Alltag zu Tage, die in den Pfostenlöchern, den Wallgräben und den Häusern entdeckt wurden. Eine große Anzahl an Ton- und Holzgefäßen, Angelhaken, Pfeilspitzen, Scheren, Spindel und Drehmühlen sowie Geräte und Handelsgüter wurden gefunden.

 

Ende des entnommenen Textes.

 

Wir fahren weiter nach Marianger, dort besichtigen wir den Hafen und fahren anschließend nach Hadsund Süd, auf der südlichen Seite des Mariager Fjord gelegen.

 

Am Abend fahren wir noch weiter über Randers, Assentoft in die Nähe von Auning. Dort finden wir eine geniale Übernachtungsmöglichkeit mitten in der Pampa, am Waldrand gelegen. Abendessen kochen, kleiner Erkundungsspaziergang zur Verdauung und dann fallen wir auch wieder müde in unser Bett nach diesem tollen Tag!!

 

 

 

Oben geht es weiter bei Tag 15!

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Dänemark 2013, (CP. Nöre Lyngvig bei Hvide Sande in Westjütland)

 

 

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